USCHI BRACKER
MALEREI UND GRAFIK

1. bis 31. Dezember 2021

Sterne
Sterne


Wenig Licht in Sicht
Meine beiden Ausstellungsbeteiligungen endeten vor ein paar Tagen, die Bilder hängen wieder an eigenen Wänden. Die Adventszeit beginnt mit aufgezwungener Besinnlichkeit, Corona lässt die Inzidenzen in schwindelerregende Höhen steigen, die Intensivstationen füllen sich, das Pflegepersonal arbeitet unter Dauerstress. Vernünftige Bürger meiden wieder Kontakte, egal ob sie zu 3 G, 2 G oder 2 G+ gehören. Inzwischen bin ich zum dritten Mal geimpft, noch vor einem halben Jahr haben wir uns nach der Impfung gratuliert, fühlten uns geschützt und freuten uns auf lang vermisste Freiheiten. Jetzt sinkt die Hoffnung, sich in absehbarer Zeit wieder furchtlos unter Menschen zu begeben. Die Corona Mutation B.1.1.529 beunruhigt die Welt, man weiß nicht, ob der vorhandene Impfstoff genügend Schutz bietet. Gibt es noch Hoffnung auf ein Ende der Pandemie in absehbarer Zeit? Christen hoffen in diesen Tagen darauf, dass die Geburt Christi den Menschen das Ende der Dunkelheit bringt. Meine jugendliche Hoffnung, dass Nächstenliebe unsere Welt in einen friedlichen Ort wandeln kann, schwindet mit den Schreckensmeldungen dieser Tage. Trotzdem glaube ich auch weiterhin, dass Liebe und Verständnis Voraussetzungen für ein Leben ohne Hass und Gewalt sind. Sicher ist jedenfalls, dass mit den Weihnachtstagen das Licht langsam wieder zu uns zurückkommt. Vielleicht bringt es auch eine neue Erkenntnis mit, wie wir die Probleme unserer Zeit zukünftig angehen werden. Immer höher, immer weiter scheint ja nicht mehr zu funktionieren.

Inhaltsverzeichnis Kolumne
 
E-Mail
Anruf
Infos
Instagram