USCHI BRACKER
MALEREI UND GRAFIK

17. bis 23. Mai 2020



Ein kleiner Schritt in die #Normalität

Der Besuch des Morgner Museums mit Freundinnen, MNS und Abstand war ein kleiner Schritt in den normalen Alltag, wie ich ihn vor Corona kannte. Wir mussten uns die Hände desinfizieren und die Maske aufsetzen, bevor wir eintreten konnten. Unsere Kontaktdaten schrieben wir in eine Liste und gaben die Taschen bei der Aufsicht, einem sehr freundlichen und hilfreichen Herrn, ab. Die Schließflächer mussten aus hygienischen Gründen verschlossen bleiben. Die Sanitärräume dagegen konnten genutzt werden.

Rote Pfeile gaben den Weg in eine Richtung vor, um Begegnungen möglichst zu vermeiden. Das gab ein sicheres Gefühl, allerdings blieben wir in den eineinhalb Stunden während unseres Besuchs allein, abgesehen von der Museumsleiterin, die uns erklärte, dass sie nur wenig Werbung machen darf. Die Menschen sollen ja immer noch zuhause bleiben. Wir gewannen den Eindruck, dass sich auch sehr viele an diese Regel halten. Der anschließende Besuch des Cafés nebenan bestätigte diesen Eindruck. Kaffee und Kuchen und unsere Gespräche konnten wir in einem fast leeren Raum genießen. Den Gedanken an Ansteckung verdrängten wir für eine halbe Stunde. Zum Schluss fühlten wir uns erleichtert, dass diese gemeinsame Unternehmung unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln möglich war. Die Infektionszahlen bleiben in unserem Landkreis auch weiterhin niedrig, das lässt auf weitere Freiheiten hoffen. Wir sind uns trotzdem einig, dass wir keine Risiken eingehen wollen, inzwischen gibt es doch einige Krankheitsberichte aus der näheren Umgebung. Wir wollen lieber gesund bleiben.