USCHI BRACKER
MALEREI UND GRAFIK

18. bis 31. Oktober 2020


Bergwandern

Die stark steigenden Infektionszahlen schränken unseren Bewegungsradius ein, Menschenansammlungen machen uns, trotz Maske, nervös. Unser Alternativprogramm ist das Bergwandern. Wanderwege für Anfänger*innen sind in der Nähe zu finden, wir üben fleißig das Gehen mit den Stöcken, das Belastungen der Gelenke vermindern und Schulter- und Rückenmuskeln stärken soll. Es klappt immer besser und verhindert Verspannungen im Schulter-Nackenbereich, die bei längerem Laufen schon mal empfindlich störten. Die meisten Wege verlaufen sehr abwechslungsreich durch Laub- und Nadelwälder, bei schönem Wetter belohnen uns die Aussichten ins weite Land für die Anstrengungen der Auf- und Abstiege. Sehr deutlich wird uns der Klimawandel bewusst, nahezu alle Nadelbäume sind abgestorben und abgeholzt. An den Wegrändern bauen die Holzwirte ihre Stapel auf. Wir nutzen sie für unsere Pausen. Neben Thermositzen und Wasserflaschen enthält unser Wanderrucksack auch leichte Nahrung, damit wir gestärkt weitergehen können. Das macht natürlich am meisten Spaß im Sonnenschein, aber auch leichter Niesel hält uns nicht auf, obwohl es sich auf trockenem Grund sicherer läuft
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Wir vergessen für kurze Zeit die Einschränkungen und Bedrohungen durch das Covid19 Virus und hoffen darauf, dass Corona bald Geschichte sein wird, wir uns wieder überallhin bewegen und unser gewohntes Miteinander angstfrei leben können.

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