USCHI BRACKER
MALEREI UND GRAFIK

Mein Corona Tagebuch

17. März bis 25. April 2020

Kontaktverbot, Kitas, Schulen, Museen, Geschäfte, Kulturveranstaltungen schließen, laufen, telefonieren mit den Nächsten, kein Klopapier, Misstrauen, Arzttermine in den Juni verschieben, Aufräumen, Projekt mit Freundinnen, laufen, Homeoffice, keine Tagespflege für hochbetagte Mutter, digitale Grußbilder an/von Künstlerkolleginnen, Ausstellung im Morgner Museum Soest wird verlängert, Ausstellung in Gütersloh wird nach 2022 verschoben, laufen, Videochat mit Enkelin, Fernsehbilder von Intensivstationen und Leichentransporten bringen nachts Alpträume, bei A..i gibt es wieder Klopapier, Osterglocke und Bärlauchpesto von Heidi vor unserer Tür, laufen, Energie auf Sparflamme, telefonieren mit Familie und Freundinnen, keine Hefe, kein Mehl in Delbrück, Verschiebung der „Göttinnen“ in Neubrandenburg?, Absage Vernissage „ZUG“ - Planung für Internetauftritt, Geborgenheit in der Natur, laufen, Gartenarbeit, schlechte Laune, Jane Eyre hören per Podcast, sonnen auf der Terrasse, Ostereiersuchsonntag der Enkelin per Video, tägliche Skizzen für das Tagebuch, einkaufen, kochen, Gewöhnung, die Furcht vor Erkrankung durch das Virus bleibt, Reisen sind 2020 fraglich, eine wage Sicherheit gibt es nur zuhause, Langeweile, Hoffnungslosigkeit, keine Energie für kreative Arbeiten, immer noch strahlendes Frühlingswetter, erwachende Natur, Stille

Mai, Juni, Juli 2020 Strandlandschaften - hier geht es zu den Bildern

In der Zeit der Aktzeptanz mit Abstandsregel und Maskenpflicht steigt das Reisefieber und die Lust auf Veränderung. In meinem Atelier entstehen Strandlandschaften, die im Original zur Zeit für mich unerreichbar scheinen. Werden wir wohl wieder unbeschwert ans Meer reisen können? Vielleicht sogar ans Mittelmeer?